Hochschule der Künste Bern HKB
Papiermühlestrasse 13 | T: 031 848 39 60 | www.hkb.bfh.ch
Shuttle Liniegrün
stündlich, Dauer ca. 20 Min.
Die Hochschule der Künste Bern besitzt mehrere einzigartige Tasteninstrumente aus verschiedenen Jahrhunderten. An der Museumsnacht werden drei davon vorgestellt:
- Eine originalgetreue Kopie eines Flügels der Frères Erard von 1800 - auf diesem Instrument haben Haydn und Beethoven wichtige Werke komponiert.
- Ein aussergewöhnlicher und seltener Pleyel Konzertflügel, Baujahr 1929 - das Lieblingsinstrument von Rachmaninoff und Stravinsky ist hervorragend erhalten.
- Ein moderner Steinway Konzertflügel, Modell "D", wie er in zahlreichen Konzertsälen der Welt steht.
Der Vergleich dieser drei Instrumente, dargeboten von Studierenden des Fachbereichs Musik unter der Leitung des Dozenten Tomasz Herbut, ist ein für Auge und Ohren erhellendes Erlebnis und bietet die Möglichkeit, die Instrumente im Detail zu betrachten.
stündlich, Dauer 15 Min.
Arien/Opernszenen von G.F. Händel, W.A. Mozart, G. Puccini, A. Borodin und anderen
vorgetragen und interpretiert von:
18h30 Oriane Pons, Sopran und Oleg Sopunov, Tenor
19h30 Stephanie Ritz, Sopran und Dzianis Yantcevich, BassBariton
20h30 Oriane Pons, Sopran und Dominika Gajdzis, Mezzosopran
21h30 Oriane Pons, Sopran und Oleg Sopunov, Tenor
22h30 Stephanie Ritz, Sopran und Dzianis Yantcevich, BassBariton
23h30 Oriane Pons, Sopran und Dominika Gajdzis, Mezzosopran
Am Flügel begleitet von Patrizio Mazzola, Korrepetitor am Schweizer Opernstudio
Rhythmikstudierende in und über den Wolken. Performances.
stündlich, Dauer 20 Min.
In der klassischen Musik kennen wir verschiedene Tonarten, Dur und Moll, Halbtöne oder Ganztöne, usw. Mit anderen Worten: die temperierte Stimmung mit definierten Intervallen. Jedes Klavier ist heute so gestimmt. An der HKB aber gibt es zwei wunderbare Ausnahmen: einen Drittelton-Flügel und ein Sechzehntelton-Klavier. Beim letzeren ist zwischen der tiefsten und der höchsten Taste nur eine einzige Oktave. Diese miktrontonal gestimmten Instrumente klingen absolut unvergleichlich. Beim Flügel handelt es sich zudem um ein historisch einmaliges Objekt, es stammt aus der Sammlung des mexikanischen Komponisten und Pionier der mikrotonalen Musik, Julian Carrillo (1875-1965). Wir zeigen Ihnen diese beiden Instrumente, und wenn jemand auf dem Sechzehntelton-Klavier auf Anhieb "Alle meine Entlein" spielen kann, dann gewinnt er oder sie einen attraktiven Preis!
18.30 / 19.30
Blockflöten und Paetzoldflöten plus live electronics. Stücke von Thomas Preston, Fausto Romitelli, Christopher Tye und Emanuele Casale. Es spielen Laura Schmid, Céline Pasche, Carsten Eckert (Renaissanceblockflöten), Céline Herrero (Paetzoldblockflöte)
20.30 / 21.30
Das Streicherduo Helena Zambrano Quispe, Violine, und Robert Anderson, Cello,
spielen Werke von Charles Dancla und Georg Friedrich Händel/Johan Halvorsen
22.30 / 23.30
Es spielt das Euphonium-Tuba-Ensemble mit Michael Müller, Fabian Bloch, Benoît Krummenacher, Ricardo Antao (Euphonium) und Sascha Hinni, Valentin Mauron, Romain Vergères, Auriane Michel(Tuba)
Der Fachbereich Konservierung und Restaurierung der HKB ist an dieser Museumsnacht zu Gast im Fachbereich Musik.
Zu sehen: UV-Strahlendiagnostische Untersuchung an Gemälden. Studierende der Konservierung und Restaurierung ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen. Das Prinzip der Untersuchungsmethode wird erläutert und einzelne Firnisse und Malmittel werden an diesem Abend beleuchtet.
In einem anderen Raum schneiden Vergolderinnen des Fachbereichs echtes Blattgold in feinste Teile zurecht und applizieren
es direkt auf Ihr Gesicht oder Ihre Hände.
Die Musikbibliothek öffnet ihre Schatzkammer und zeigt Raritäten.
An der Hochschule der Künste wird in vier Forschungsschwerpunkten geforscht: Intermedialität, Interpretation, Kommunikationsdesign, Materialität in Kunst und Kultur. Die Forschung stellt sich mit einer Posterausstellung sowie ausgewählten Projekten von Forschenden vor:
19.00: Nahrungsmittel-Kunst-Konservierung / Anna Comiotto
Wie werden Nahrungsmittel in Werken zeitgenössischer Kunst verwendet, und wie sollen diese erhalten werden? Das Forschungsprojekt gibt Auskunft über entwickelte Konservierungsstrategien.
20.00: Wissensduft / Nada Endrissat, Claus Noppeney
Die Parfumlandschaft hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Aussergewöhnliche Düfte bereichern den Markt hochwertiger Parfums – Artistic Perfumery etabliert sich als eigenständige Sparte. Doch wie kommt das Wissen in die Flasche? Wissensduft analysiert den Prozess.
21.00: Cor Chaussier / Daniel Allenbach
Wie war die Situation der französischen Hörner in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Bildung und Musikpraxis Frankreichs? Am Beispiel des Cor Chaussier erschliesst dieses Projekt einen neuen Blick auf die komplexen Entstehungs- und Aufführungsbedingungen der Musik dieser Zeit.
22.00: Mit dem Körper sehen / Peter Aerni, Hugo Ryser, Manuel Schüpfer
Wie können am menschlichen Körper angebrachte optische Systeme (sog. Sehmaschinen) das Körper- und Raumempfinden beeinflussen resp. verändern? Das Projekt untersucht das Potenzial der ungewohnten, körperlichen Erfahrungen für Kunst und Physiotherapiewissenschaften.
23.00: Moulagen / Katja Friese
Wachsmoulagen sind lebensechte Nachbildungen erkrankter Körperteile, welche im 19. Jahrhundert vor allem in der Medizin ihre Verwendung fanden. Doch wie wurden diese Objekte damals hergestellt, und wie können diese heute erhalten werden? Das Projekt gibt Aufschluss darüber.
stündlich, Dauer 20 Min.
Posterausstellung und Projektpräsentationen.
19.00 / 20.00 / 21.00
The Tools, das sind Miriam Bukies (voc), Dominik Baumgartner (g), Oliver Illi (p), Andreas Aeberhard (b), Dominik
Chansorn (dr)
22.30 / 23.30
Contreband: Die Band um den Pianisten und HKB-Dozenten Colin Vallon mit Lorenz Beyeler, Kontrabass und Raphaël Pedroli
(Schlagzeug) http://www.myspace.com/contrebandch